Osterzeit – Ruhezeit

Vorbei ist die süße Zeit des Nichtstuns, von der ich über Ostern kurz mal kosten durfte – um’s mal ganz poetisch auszudrücken. Na klar, so ganz ohne Sport ging’s nun auch wieder nicht. Aber die meiste Zeit hab ich mit meiner Schärei im Garten auf der Liegen lümmelnd verbraucht. Karfreitag hab ich einen kleinen, knackigen Lauf gewagt, der jedoch mehr schlecht als recht war. Beine waren gut, Puls war mies. Vielleicht lag’s daran, dass ich noch nicht ganz erholt war… wer weiß. Die 3 Stunden-Radtour am Samstag in meinem alten Revier war hingegen sehr erholend; nicht zu vergessen die nette Tour am Sonntag zur Eisdiele und am Montag durch das Hamburger Hinterland mit meiner Süßen – schön locker im Recom-Bereich.

Weniger entspannt war’s am Samstagabend auf dem Weg zum Deich. An einem Reiterhof machte der Hofhund keinen Hehl darauf, was er von unserer Anwesenheit hielt. Ich bin ja schon oft hier vorbeigekommen, aber so aggressiv hab ich ihn noch nicht erlebt und das Sprichwort mit den bellenden Hunden sah ich schon ab der Hose meiner Freundin in Fetzen hängen. Aber zum Glück ließ er von uns ab. Der Abend war aber dennoch sehr schön, bis auf die Tatsache, dass wir am Osterfeuer noch kurz die Feuerwehr aufsuchen mussten, die den Finger meiner Süßen verarzten. Ja, so ein Käsemesser kann echt scharf sein. 😉

Sonntag schien wieder für alle die Sonne :). Nach einem ausgedehnten Frühstück auf der Terrasse, führt der Weg auf die nur weniger Meter entfernt Liege. Buch geschnappt, das Glas mit leckerer, kalter Apfelschorle aufgefüllt und zurückgelehnt. Am Nachmittag war mal wieder Zeit sich eine Abkühlung zu verschaffen – auf zur Eisdiele. Die Schlemmertüte war genau das richtige. Manchmal muss man Menschen zu ihrem Glück zwingen und so “entführte” ich meine Freundin zu einer kleinen Radtour, die später zur “Tortour” wurde. Das kommt davon, wenn man ein Rad fährt, das schlecht eingestellt ist. Asche auf mein Haupt!
Am Abend radelten wir schon wieder – aber nur zum Strand, wo wir unsere leckeren Tuna-Steaks und Zucchini auf den Grill gepackt haben. Oh man, war das lecker. Nur der Grill wollte anfangs nicht so, wie wir wollte – und so kam der kleine Fählein-Wieselschweif in mir auf und ich zündelte mit nur drei weiteren Streichhölzern ein schönes Feuerchen. :) Bei lecker Futter und Beck’s sahen wir der Sonne beim Untergang zu – romantisch hinterm Kernkraftwerk Brokdorf. In der Tat sieht es schon apokalyptisch aus, wenn sich der rote Feuerball hinter das Gebäude legt….
Bevor es richtig frisch wurde waren wir dann auch schon wieder unterwegs nach Hause. Am Montag hatte ich dann nochmal die letzte Gelegenheit abzuschalten und für die kommenden drei Blöcke der “Build”-Phase Luft zu holen, denn von jetzt wird’s richtig anstrengend…..

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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