Vom Winde verweht

Ein Traumwetter bescherte uns das aktuelle Hoch dieses Wochenende, leider auch einen gemeinen Nordost-Wind der in Böen auch schon mal 60 Km/h erreichen konnte – so der Wetterbericht. Die beiden Radeinheiten waren denn auch sehr ambivalent. Zum einen ging es mit Rückwind zügig voran, zum anderen hatte man bei Gegenwind das Gefühl auf der Stelle zutreten. Bei Seitenwind hörte der Spaß dann komplett auf – von Spurtreue keine Spur und der Wind schlug mir ein paar Mal den Lenker fast aus den Händen. Aber nun mal schnell zum Training im Einzelnen:


Montag gab’s nur kurze Atheltikübungen, Dienstag 1 Stunde Schwimmen – die im erholten Zustand eine echte Freude waren. Mittwoch grüßte wieder der frühe Vogel: 2 Stunden lockerer GA1 Lauf – 23,5 Km mehr auf dem Km-Konto. Donnerstag dann wieder Schwimmen und am Freitag zum Glück nichts :). Dafür wurde das Wochenende umso härter.

Samstag, der erste “Triathlon”: 2 Stunden putzen, dann 3 Stunden harte Intervalle auf meinem Speedmax bei oben geschilderten Bedingungen, zum Schluß 80 Min laufen. Rad: 4x30min. je 5min. Pause (locker Kurbel, nicht bummeln). Intensität: GA2-EWB, was ich auch gut halten konnte. Beim anschließenden Lauf merkte ich aber schnell, dass es wohl doch ein wenig zu heftig gewesen ist. Laut Plan: 80 Min. kommod im GA1-Bereich, den ich im letzten 1/3 bis in GA2 hätte steigern sollen. Die Beine waren ok. aber sonst hatte ich wohl leicht auf dem Rad überpaced. Statt GA1 lief ich die ganze Zeit GA2 und war dabei echt lahm. Grausam: Zwischen 5:20 und 5:46 pedelten sich meine Zwischenzeiten ein. Die letzten 15 Min hab ich dann noch unvernüftigerweise bis EWB gesteigert. Da wurde es dann mit 5:06 – 4:32 auch echt zügig. Zum Glück war meine Freundin auf dem Rad dabei. Das tröstete ob der blöden Performance dann doch: 14,3 Km in 1:17 Std. macht einen Schnitt von 5:24min/km.
Sonntag , so dachte ich, würde ich wohl kaum in die Puschen kommen, so zerkloppt, wie ich mich Samstag gefühlt hab. Kurz gefrühstück und los gerollert. Plan: 4 Stunden locker mit Antritten nach Abzweigung. Wow! fühlt sich ja echt gut an. Beine und Puls waren ok und die Einheit machte dann auch trotz des Windes wirklich Spaß. Der kleine Koppellauf war dann auch noch ganz ok. Hab zwar leicht gehungerastet aber die 30 Minunten lief es sich wirklich rund: 5,9 Km in gut 30 Min – Schnitt: 5:11min/k.
Die anschließende Schlemmertüte beim localen Eis-Dealer schmeckte entsprechend sehr gut. So jetzt hoffe ich, dass ich die nächten beiden Blöcke ähnlich gut hinter mich bekomme… Das wäre ein guter Schritt in Richtung Sub 10h in Roth.

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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