Langschläfer leben gefährlich

...Kurzschläfer aber auch. Heute bin ich auf einen Artikel in der Welt gestoßen, der das Sterberisiko bei Kurz- aber auch bei Langschläfern thematisiert. Basieren tut er auf einer Studie der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach leben (oder schlafen) Menschen, die weniger als 6 oder mehr als 10 Stunden schlafen, riskant.

Die Legion der Langschläfer mit über 10 Stunden, erhöht sich das Sterberisiko um satte 30%. Oha! Zum Glück trifft das auf mich überhaupt nicht so. 10 Stunden pennend im Bett? Kann ich mir nun nicht vorstellen. Was will man denn dann noch erleben? Das gesunde Mittelmaß liegt bei gut 7 Stunden. Der deutsche Durschschnitts-Schläfer geht um 23:04 Uhr ins Bett, braucht 15 Minuten um das Land der Träume zu betreten und wacht um 6:18 Uhr auf. Unterm Strich hat er dann 6:59 Schlafstunden auf der Habenseite. Tatsächlich kommt das meinen Gewohnheiten schon sehr nahe. Im Umkehrschluss würde das bedeuten – Oh nein! ich bin der absolute Durchschnitt.
Denke ich da an die letzten Tage, wird mir schon ganz Angst und Bange. Na, ich will mal nicht übertreiben. Zwar war ich heute trainingsbedingt auch wieder früh auf den Beinen (5:50 Uhr), aber das “Sterberisiko” egalisiere ich durch mein Sport wieder. Puh, da hab ich ja nochmal Glück gehabt. Außerdem war ich überdurchschnittlich früh in der Falle.
Natürlich spricht der Artikel noch viel mehr an und protzt nicht nur mit nackten Zahlen. Unter dem Strich kommt heraus, dass 42% der Deutschen über Schlafstörungen leiden. Das liegt an langen und ungünstigen Arbeitszeiten (z.B. Schichtdienst) oder einfach an dem hohen Druck, dem wir tagtäglich ausgeliefert sind, Leistung zu bringen. Mitunter kommt noch mieses Arbeitsklima dazu, das uns so sehr mitnimmt, dass es uns bis in den Schlaf verfolgt und selbigen raubt. Die Konsequenz, die einige ziehen, nämlich der Gebrauch von Schlafmitteln, birgt schlimme Risiken. Da gehe ich lieber noch mal ne Runde trainieren und fallen müde ins Bett.

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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