Startgebühren im Triathlon – Jetzt ist mal Schluss!

Unlängst hatte ich einen kleinen Post über die Gebührenpolitik im Triathlon geschrieben. Initiiert wurde das Ganze durch die Blockparade, die von Heiko von Laufe-Marathon ins Leben gerufen worden ist. Aus aktuellen Anlass folgt eine Fortsetzung: 2012 findet der IRONMAN in NEW YORK statt! Und die WTC langt dafür richtig hin! 1000$ entry fee! Eine Frechheit!

Zur Erinnerung! Triathlon ist ein teurer Sport – auch wenn man mit unvergesslichen Emotionen belohnt wird. Bucht man Wettkämpfe aus dem Hause Challenge oder IRONMAN muss man eins wissen, es wird teuer. Insbesondere IRONMAN langt richtig zu. Zwischen 330€ und 460€ muss man zusammenkratzen. Dafür wird einem mitunter auch viel geboten.

Gestern wurde nun bekannt, dass IRONMAN in New York einen Langdistanz austragen wird. Die Begeisterung kannte anfangs kaum Grenzen. Schon beim Gedanken durch den Hudson River zu schwimmen, auf dem Rad und beim Laufen immer die einmalige Skyline von BIG Apple vor der Nase zu haben, hatte auch ich Gänsehaut pur. Klar, ein Schnäppchen würde es nicht werden. Angaben zum Startgeld fehlten gestern noch – man setze wohl auf die Salami-Taktik.  Mit der ersten Scheibe setzt man auf den WOW-Effekt. “Wow, IRONMAN in NY – Big Apple – die pulsierende Metropole schlechthin. Dazu auch noch ein Premieren-Event und die Amis sind ja nun bekannt dafür, dass sie Veranstaltungen zu inszenieren wissen. Fazit: Da muss man dabei gewesen sein. Das Leben ist zu kurz!” Mit den geweckten Begehrlichkeit lässt man die zweiten Scheibe vor den “sabbernden” Triathleten fallen. Die Scheibe gleicht einem Dollarzeichen und schmeckt bitter! Sage und schreibe 1000$ kostet der Spaß. Wahrlich kein Schnäppchen! Die anfänglich positiven Emotionen kochten denn auch schnell auf der Facebook-Page vom Magazin “triathlon” hoch. Schnell wird klar, der Athlet sieht sich jetzt schon als Milchkuh der WTC – was ihm gar nicht behagt. Die Geduld scheinen viele verloren zu haben und man werde keine IRONMAN-Veranstaltungen mehr buchen. Frage: Hat sich die WTC damit selbst ins Knie geschossen…wieder mal. Ich erinnere an den zweifelhaften Athleten-Pass, bei dem die Verantwortlichen schnell wieder zurückruderten. Ich hoffe es sehr, dass der Dachverband nachhaltig Schiffbruch erleiden wird. Irgendwann ist auch mal Schluss.

Meine bescheidene Meinung: Das Ende der Fahnenstange ist erreicht!

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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