Hannover Teil 2 – The Bike

Die ersten “gefühlten” Kilometer hielt ich mich betont zurück, griff mir Wasser und 1 Gel, um die Energiespeicher aufzuladen. Schnell fand ich einen guten Rhythmus, wurde aber ebenso schnell von ein paar sehr motivierten Jungs eingeholt. “Fahrt ihr mal! Wir sehen uns noch!”

Langsam nahm ich Fahrt auf und kassierte sukzessive Athleten aus den früheren Startgruppen ein. In der zweiten Runde hatte ich dann auch schon den ersten “Schnellen” wieder eingeholt. Wie immer am profilierten Abschnitt, an dem auch noch ein netter Gegenwind pfiff. Jetzt zahlte sich das nervige Gegenwind-Training im Hamburger Umland aus. Zudem sah ich meinen Puls nicht und wenn die Beine auch noch ok sind und es spricht nichts dagegen mal ein wenig mehr Druck aufzubauen. Irgendwann würde ja auch wieder mit Rückenwind lockerer fahren können. Auf der dritten Runde wurde es zwar ein wenig mühsamer, aber im Vergleich zu vielen anderen, schien noch alles im grünen Bereich zu sein. Die Verpflegung klappte reibungslos. Hier mal ein Gel gegriffen, dort mal Riegl gefuttert, dazu genug Wasser und ne Flasche Iso getrunken.

Dann war auch nach 90km die Reise schon vorbei. Fast ein wenig zu spät stieg ich aus meinen Radschuhen aus, schaffte es aber gerade noch so eben, bevor ich in die Wechselzone lief. Ups. Da war noch nicht viel los ;). Schnell in die Laufschuhe, Mütze aufgesetzt und in Richtung Laufstrecke gestakst. Das zuvor bereitgelegte Gel, ließ ich liegen….das hatte mittlerweile schon eine Temperatur nahe dem Siedepunkt erreicht.

So…und hier geht’s auf die Laufstrecke.

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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