Challenge Roth – der letzte Schliff

T-4 Tage – dann geht’s nach Roth, bzw. werde ich wohl um diese Uhrzeit irgendwo in der Wechselzone zu finden sein, sichtlich bemüht, an meinem Bike fummelnd, meine Nervosität zu bekämpfen. Es ist zwar nicht das erste Mal, dass ich auf der Langdistanz starte, aber für 2011 gehe ich in der Form meines bisherigen Lebens an den Start. Trainingstechnisch hat 2010/11 alles gepasst. Ich war nicht krank, hatte keine anderen Wehwehchen und habe mich nach der Grundlagenausdauerphase ziemlich strickt an meinen Trainingsplan gehalten. Die 10 Stunden sollen nicht nur geknackt werden – Ziel ist eine Zeit deutlich drunter!

Letzte Woche hatte ich noch ein paar nette Einheiten. Am Sonntag gefiel mir besonders die Koppeleinheit: 90min Rad und 30min. So kurz könnte es immer sein. Kurz auf den Bock geschwungen, ordentlich in die Pedale getreten und schon ist man wieder zu Haus. Der Lauf danach war einfach sensationell. Sehr locker bin ich die ersten 10min angegangen und hatte da schon einen Pace von 4:38min/km. Den Rest lief ich mit Qualität, hatte aber noch gefühlt genug Luft nach oben: bis auf einer 4:02er Schnitt konnte ich die Pace runterhandeln. Am Ende hatte ich einen 4:20er Schnitt auf der Uhr. Das Tapern scheint also anzuschlagen. 😉

Und sonst?

Mittwoch: 3,5h Rad. Locker starten, bis Renntempo und drüber steigern. Im Anschluss 45min-Lauf: locker bis Wettkamptempo und drüber. Fazit: z.z. – ziemlich zügig – und das bei Hitze.

Donnerstag: Schwimmen im Freibad mit Neopren auf der 50m-Bahn. Programm: 40x50m mit konstantem Speed. Meist auf 51-55sek. Inkl. 10sec. Pause. Danach noch ein paar Sprints.

Freitag: An sich kurzer Lauf. Hatte aber überhaupt keine Lust. Geknickt!

Samstag: Schwimmen, die Königseinheit: 20×200 auf 3min. Die letzten drei waren echt hart. Am frühen Abend noch ein kleines Läufchen bei strömenden Regen: 30min statt 1h.

Für die letzten Tage, bevor es nach Roth geht gibt es nur noch ein paar kleine Trainingssessions, um die Spannung zu halten. Heiß genug bin ich ja. Das Rad muss auch noch mal geputzt und gecheckt werden. Alles Kleinigkeiten, die aber ziemliche Zeitfresser sind. Tja, und am Freitag geht’s mit Sack, Pack, Bike und meiner Süßen auf die Bahn, in der Hoffung, gut die A7 nach Nürnberg runterzukommen.

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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