Challenge Roth 2011 – Prolog

Das war also mein Saison-Highlight 2011, die Challenge in Roth. Nach ein paar Tagen des Durchatmens, werde ich jetzt mal anfangen meine Eindrücke in Worte fasse. Nimmt man es ganz genau, bedarf es nur einem absoluten Superlativ: Superkalifragilistikexpialigetisch – so ungefähr, um mal kurz Mary Poppins zu zitieren.

Ich fange mal kurz bei der Hinfahrt an. Das Training muss ich nicht noch mal rekapitulieren. Der geneigte Leser weiß, dass ich nicht ganz untätig gewesen bin 😉 – mit einem guten und qualitativ hochwertigen 9-Stunden-Wochendurchschnitt hab ich mich nach Roth begeben – meine Süße natürlich mit dabei. Die Fahrt war ein Grauen. Mit dem Auto ging’s am Freitag um 10 Uhr von Hamburg nach Nürnberg-Kornburg; in unser HQ – das Gasthaus Weißes Lamm. Über 6,5h haben wir gebraucht. Zum Glück gab’s keine Staus, dafür aber durchweg sehr zäh fließenden Verkehr. Ein kleines Trostpflaster waren die “erdaddelten” 60€ an einer Raststätte 90km vor dem Ziel – mit einem Einsatz von 2€. Für eine Just-for-Fun-Aktion gar nicht so übel.

In Nürnberg haben wir nur kurz den Schlüssel für’s Zimmer geholt und sind ohne auszupacken gleich weiter nach Roth zur Akkreditierung gefahren. Roth schien aus allen Nähten zu platzen. Und das dominierende Thema war die “CHALLENGE”. Das ist schon wirklich faszinierend zu sehen, wie ein Ort so in diesem Event aufgeht. Ganz staaaaark!

Naja, ich stand im Akkreditierungszelt dann lange 45min in einer endlosen Schlange – die Luft geschwängert durch den Duft der Nervosität und Schweiß der anwesenden Athleten. Puh! Endlich war ich an der Reihe. Meine arme Freundin saß derweilen draußen in der Sonne und hat sich von einem “alten Hasen” unfreiwillig” die besten Tipps und Tricks rund um die Challenge angehört. Vor dem Zelt war die Athleten-Schlange nochmal um ein paar Meter angewachsen. Fast alles richtig gemacht. Notiz an mich selbst: Nächstes Jahr wird schon Donnerstag angereist. Denn von der Messe hatte ich an diesem Tag herzlich wenig. Schließlich mussten wir wieder zurück ins HQ, auspacken und dann auch mal die Planung fürs Abendessen umsetzen – die leider ein wenig in die Hose ging. Angedacht war, mit Freunden bei einem Italiener einen netten Abend zu verbringen. Der Plan wurde durch familiäre Verpflichtungen auf der Zielgeraden durchkreuzt, so dass meine Schärei und ich uns allein in Schwandorf italienische Köstlichkeiten schmecken ließen. Dabei machten mir auch gleich noch die Bekanntschaft mit zwei Urgesteinen der Triathlonszene, die schon 1986 in Roth starteten. Herrliche Anekdoten kamen da zum Vorschein.

Zu später Stunde winkte dann noch ein Hefeweizen-Betthupferl im Biergarten mit dem Rest unserer Reisegruppe. Nach ein paar lustigen Geschichten rund um den Triathlonsport ging’s dann auch irgendwann ins Bett. Ach, ist das herrlich nach einem langen Tag mit ordentlich Äktsch auch mal zur Ruhe zu kommen.

Dran bleiben. Bald gibt’s mehr.

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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