Zieleinlauf – Im Himmel

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Die Arena. Ich war völlig erschöpft. Die Zuschauer nahm ich kaum war. Nur meine Freundin sah ich am Ziel in der Menschenmenge. Das Zieltor. Nein keine Fatmorgana oder gar eine Halluzination. Das Ding ist echt. Zeit: 9:41h Hammer! Keine Muße für eine Jubelpose. Ich kann nicht mehr! Nur hinlegen! Heulen! Geschafft!

Da lag ich. Dumpf nahm ich Stimmen war. “Mädels. Was ist da los. Braucht der Hilfe?” – Nein ist schon ok. Nur mal kurz liegen bleiben. Und eine Infusion brauch ich zum Glück auch nicht. Ich rappelte mich auf, sah Janine und fiel ihr in die Arme. Nochmal heulen! Ach ist das schön! Ich wurde von meiner Betreuerin ins Zelt abgeführt und liebevoll umsorgt. Ich bekam schnell etwas zu trinken und einen Platz auf der Massagebank. Viel war noch nicht los. Mein Kumpel Henne war auch noch auf der Laufstrecke. Nach einem gemeinen Zwischentief folgt nach der Häfte eine tolles Hoch und er lief nochmal zur Höchstform auf. Gratulation, dass er es geschafft hat sich da raus zu kämpfen.

Im Zelt wurde ich schön durchgeknetet. Im Anschluss ging’s humpelnd zur Dusche. Die Beine taten mir schon mächtig weh. Lachen musste ich trotzdem, als mir ein Athlet in ähnlicher Pose humplend entgegen kam…mit ebenfalls verzerrtem Gesicht; halb vor Lachen, halb vor Schmerzen…allerdings positive Schmerzen. Positiv, den es spiegelt irgendwie ein Gefühl der Zufriedenheit wider, alles gegeben zu haben, so dass sich am Ende das immense Trainingspensum in einer neuen persönlichen Bestzeit ausgezahlt hat. Tja, und plötzlich ist alles vorbei. Aber ich freu mich jetzt schon wieder auf Roth 2012. Bei einem solchen Event musste ich nicht lange nachdenken. Also…bis 2012.

——Ende!..naja fast… siehe nexten Beitrag——

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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