ZACK! Und schon geht das Training wieder los.

Puh! Ehe man es sich versieht ist man schon wieder in der Vorbereitung für die kommende Saison – sprich: Ich habe das Training wieder aufgenommen. Bis zum 8.7.2012 heißt es jetzt: Ran an den (Trainings) Speck.

Nach einen legeren Übergangsphase mit ein paar kleineren Radausfahrten und Laufeinheiten nach Lust und Laune  – schließlich bin ich ja als Brooks Messenger ein wenig verpflichtet gewesen, und bin es noch. Aber es ist eine nette Pflicht 😉 –, kommt nun wieder Struktur ins Training. Und das ist gut so! Denn – und das erstaunt mich – vor ein paar Wochen habe ich mich noch müde und niedergeschlagen gefühlt,  steigt jetzt die Lust auf’s Training von Mal zu Mal. So habe ich meine erste Woche erfolgreich hinter mich gebracht: Vier Einheiten, und alle im recht lockeren GA1-Bereich, darf ich mir auf die Haben-Seite schreiben:

  • Dienstag: 1h laufen + Lauf-ABC
  • Donnerstag: 1:17h laufen + Lauf-ABC
  • Samstag: wieder 1h laufen + Lauf-ABC
  • Sonntag 2:20h Rad mit 4x5min 53×25 gekettet (Kraft)

An sich waren noch zwei Schwimmeinheiten vorgesehen, aber die hab ich mal kurzerhand geschwänzt. Die Läufe waren sogar relativ gut, auch wenn ich mich ganz schön lahm gefühlt habe. Leider kann ich keine direkten Vergleiche meiner Läufe innerhalb der Endomondo-App ziehen, da ich erst spät angefangen habe sie zu nutzten. Vorher hatte ich My Tracks in Gebrauch. Die Messung über die absolute Streckenlänge pro Einheit müsste aber fast identisch sein, da beide mit Googlemaps arbeiten.

Tja, und es sieht in der Tat besser aus als noch letztes Jahr. Ich scheine ja insgesamt doch den einen oder anderen Fortschritt gemacht zu haben – sowohl bei der reinen Lauftechnik, als auch bei der laufspezifischen Ausdauer. Besonders freue ich mich, dass meine leichten Schmerzen irgendwo am oder im rechten Fußgelenk nun endlich weg sind. Die haben mich seit der Challenge Roth begleitet. Sie traten immer nur beim Laufen auf, nie beim Gehen. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht und wollte schon zum Arzt latschen. Seine Antwort hatte ich aber schon vorher im Ohr: Da kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen. Da ist nichts dick und wenn sie sonst keine Probleme mit dem Gelenk haben, scheint es noch überlastet zu sein. Am besten Sie legen einen Pause ein. Stattdessen hab ich einfach regelmäßig ein paar Minuten/Tag Stabilisationsübungen auf meinenm Kippelbrett absolviert und das Lauf-ABC in meine Einheiten integriert. Jetzt spüre ich nichts mehr. Hmmm, keine Ahnung was das war.

Hinsichtlich der Technik versuche ich intensiv auf Körper-, Armhaltung und auf eine saubere Ausführung der vier Phasen zu achten: Landephase, Stützphase, Abdruckphase und Schwebephase – und ich denke, ich kann es bisher ganz gut umsetzten.

Quelle: joggen-online.de

Um mir mal genauer meinen Laufstil anschauen und dokumentieren zu können, haben ich kürzlich eine Flip ersteigert. So bald sie eingetroffen ist, werde ich erste Aufnahmen machen. Bin ja mal gespannt, was dabei herauskommen wird.

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hört sich nach einem guten Trainingsplan an :) – das mit dem Kippelbrett hilft wirklich? Dann werde ich mir das vielleicht auch mal zulegen müssen.

    Aber das mit der Armtechnik, ist das wirklich ernst gemeint? 21km oder 42km solch eine rudernde Bewegung mit den Armen machen, bis auf Schulterhöhe, really?

    • Das Kippelbrett ist ne super Sache. Ein Verkäufer eines Laufladens führte mir sein selbstgemachtes Brett mal vor. Da hab ich erst mal gemerkt, wie instabil ich im Fußbereich bin. Ich hab's dann gleich nachgebaut. Zutatenliste:
      1) Brett auf dem dein Fuß Platz hat (sowohl in der Breite als auch in der Länge)
      2) Dreikantholz oder ein Halbrundholz (so hoch, dass man genug Platz zum Kippeln hat)
      3) Leim
      4) Teppichfliese oder Sandpapier, damit man vom glatten Holz nicht herunter rutscht.
      Das Dreikantholz einfach mittig festleimen, Teppich festkleben – fertig.

      Ich bin gerade auf eine Variante gestoßen.
      Statt Leim kann man auch Klettband nehmen. Statt einfach nur mittig, kann man es auch jeweils in der Diagonalen aufkleben. So hat man noch mehr Technik-Möglichkeiten.
      Zum Training: Ich stelle mich abwechselnd mit jeweils einem Bein für 60sec. auf das Brett. Jedes Bein belaste ich zur Zeit 4-5 Mal. Fortschritte haben sich bei mir schnell eingestellt.

      Zum Rudern 😉 Nee, so laufe ich nicht. Das ist schon sehr übertrieben dargestellt. Ich achte aber auf eine schöne Überkreuzbewegung: linker Arm, rechtes Beini usw,

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