Neues aus der Krankenstation

Bisher läuft die Vorbereitung für Roth alles andere als gut. Aber wo Schatten ist, ist auch Licht – oder wie war das? Rückblende: Nachdem ich Probleme am recht Knie  hatte (und immer noch irgendwie habe – Verdacht auf ITBS) und dann auch noch Adduktorenprobleme hinzukamen, hat mich auch noch eine fiese Erkältung fast zwei Wochen ausgeknockt. Pausieren sollte ich ja wegen der Adduktoren ohnehin. Daher war die Pause nicht ganz so schlimm. Aber es kam noch besser. Beim Aussortieren meiner Winterklamotten, habe ich mich letzte Woche an der schweren Sporttasche auch noch amtlich verhoben. Ganze fünf Tage quälte ich mich mit den Schmerzen, aber den Physiotermin, diese Woche, wollte ich nicht sausen lassen; ein Glück. Ich erzählte ihm, was passiert war und äußerte meinen Verdacht ob eines Bandscheibenvorfalls. Er guckte sich meinen Rücken hat und meinte ich solle mal soweit wie es geht mit den Fingerspitzen in Richtung Fußboden gehen und wieder hochkommen. Das ging ziemlich gut. Ein Bandscheibenvorfall konnte somit ausgeschlossen werden. Schnell war klar, das ISG war komplett blockiert. Mit ein paar Griffen hat er die verschobenen Wirbel wieder in Position gerückt (hat das geknackt … das tat sooo gut) – nach dem Motto: Rück’ das Dings mehr nach links und mit einem Mal da ging’s.

Und plötzlich dämmerte es mir, denn nicht nur meinem Rücken ging es viel besser – nein, die Adduktoren zwicken auch nicht mehr so rum, und auch der dumpfe Druck am rechten Knie war verschwunden. Es scheint so, als hätte ich schon eine ganze Weile eine leichte ISG-Blockade mit mir herum geschleppt. Nach einer weiteren Sitzung beim Therapeuten hat sich die Situation erneut verbessert. Die Symptome waren fast ganz verschwunden. Am Knie und an den Adduktoren spürte ich fast gar nichts mehr, nur am Rücken machte sich ein leichtes “brennen” bemerkbar.  Eine leichte Entzündung hervorgerufen von die Blockade, was aber durchaus auftreten kann.

Aufgrund dieser Verbesserungen wagte ich am Donnerstag gleich mal einen kleinen Morgenlauf. Gut, federleicht und unbeschwert bin ich die 7,5km nicht gelaufen, aber es war wesentlich besser, als noch zuvor. Tagsüber stellte sich jedoch wieder das üblichen und bekannte “Ziehen” am Knie und an den Adduktoren ein. Aber dieses “Ungefühl” war nicht konstant, sondern trat immer nur sporadisch auf und korrespondierte mit den Ziehen im Rücken. Da scheint also ein ganz enger Zusammenhang zu bestehen.

Heute Morgen, war ich fast gänzlich “schmerzbefreit” – bis auf meinen Rücken. Nach allem, was ich gelesen und vor allem auch gefühlt habe, tippe ich auf Probleme mit einem ISG. Nächste Woche bin ich wieder bei der Krankengymnastik und ich werde mit ihm weiteres Vorgehen besprechen.

Da es nicht das erste Mal ist, dass ich wegen des ISGs so herumlaboriere, bin ich an sich guter Dinge was meinen Start in Roth angeht. Aber mit solchen ISG-Problemen, kann Roth auch schnell nur noch zu einer Farbe avancieren. Vor allem, wenn ich es nicht schaffe die Ursache zügig zu eliminieren. Ich werde es sehen.

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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