Ist weniger schnell? Auf dem Weg zum nächsten Wettkampf.

Ist weniger schnell? Das kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen, aber in nicht mal 7 Tagen werde ich schlauer sein: beim Stadtparktriathlon in Hamburg. Nicht weniger als die Verteidigung meines Vizemeistertitels (wenn auch nur bei den “Volksdistanzlern”) steht auf dem Spiel. Aber dafür habe ich natürlich keine Lust mir den Arsch abzutrainieren. Ich halte es da eher mit dem Smart Claim: Reduce to the max! Denn…im Jahr 1 nach meiner letzten Langdistanz sollte primär Training nach Lust und Laune auf dem Programm stehen, und nicht der Druck einer Ironman-Distanz. Aber so ganz ohne Schweiß vergießen geht’s natürlich nicht, wenn man sich “etwas” weiter vorn im Feld platzieren will. Der Plan: Mit meiner Grundfitness in drei Wochen zur hüstel Top-Form schrauben.

Wettkampf -3 Wochen – Och, noch ist ja noch Zeit und außerdem regnet es!
Bis auf ein wenig Schwimmen und Laufen mit Fahrtenspielen war nicht viel möglich. Scheiß Regen. Auch wenn ich sicher einen gewissen Ehrgeiz habe, auch bei so “kleineren” Geschichten gut zu abzuschneiden; für eine Sprintdistanz setze ich mich bei Dauerregen und 11-13 Grad nicht auf’s Rad.

Wettkampf -2 Wochen – Hmm. So langsam muss ich mich mal in Form bringen.
Montag: Laufen. 8x400er GA2-Intervalle. Notiz: Ging gut. (4:55er)
Dienstag: Schwimmen. Programm: Irgendwas.
Mittwoch: Lazy day.
Donnerstag: Laufen. Fahrtenspiele. Notiz: Solide (4:50er). Schwimmen: Irgendwas.
Freitag: Lazy day.
Samstag: Koppeleinheit. Rad. 66km mit Kraft und Speed-Intervallen. Lauf. 7km (wie auf rohen Eiern) progressiv (4:25er Pace)
Sonntag: Rad. Kurze Abendrunde, um die Beine zu lockern.
Fazit: Da muss noch was passieren!

Wettkampf -1 Woche – Hurry up!
Montag: Lazy day.
Dienstag: Schwimmen. Irgendwas.
Mittwoch: Laufen. ABC + Athletik-Sprint-Kombi (das ist sehr scharf): 3×10 Ausfallschritte+10 Strecksprünge+100m Sprint.
Donnerstag: Laufen. 5x4min zügig je 1’locker. Schwimmen. Laktatlastig.
Freitag: Lazy Day (mit dem Rad ist Office und zurück).
Samstag: Rad. 66km: 4x10min Kraft. Laufen. 7km Tempo. (4:07er) Notiz: Over and out!
Sonntag: Rad 66km: 4x10min Tempo; 4x10min oberes GA1. Laufen. 7km: 20min zügig. 10min Tempo. (4:22er) Notiz: Beindruckend, dass ich den Puls (auch beim Laufen) einfach nicht über 170 Schläge/Min. bekommen habe.

Fazit: Eine Leistungssteigerung konnte ich zweifelsohne feststellen. Wenn ich jetzt noch gut regeneriere, dann besteht vielleicht die Chance meinen Titel zu verteidigen. Ein Bonus und ein Traum, wenn ich die 60min am Sonntag knacken würde. Schau’n wir mal. Mit müden Beinen hau ich mich jetzt ins Bett.

Je mehr ich über ein paar abschließende Worte nachdenke, kommt mir in den Sinn, worüber ich meinen nächsten Artikel schreiben könnte: Über die Vorzüge eines “freien” Trainings. Ich denke, das ist ein sehr spannendes Thema. Je nachdem wie der kommende Wettkampf ausgeht, wird es sogar ein gutes oder ein schlechtes Ende geben. :) In 6 Tagen und 12 Stunden weiß ich mehr.

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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