Schweiß & Friends reloaded – Hamburg Triathlon 2013 Teil 2

Schweiß & Friends

Nun endlich nach einer gefühlten Ewigkeit komme ich dazu den 2. Teil über den Hamburg Triathlon zu tippen…in dem ich auch ein aktive Rolle spiele – als Radfahrer in einer unserer drei Firmenstaffeln “Schweiß & Friends”, die ich für unsere Agentur seit letztem Jahr organisiere. Mussten wir uns 2012 der Staffel von fischerAppelt geschlagen geben – stand 2013 nun ganz im Zeichen der (inoffiziellen) Revanche. Natürlich warfen wir uns nicht gegenseitig den Fehdehandschuh vor die Füße. Aber man schielt natürlich auf die Ergebnislisten ;). Aber nun zum Rennen.

Fast spektakulärer als das Rennen war die rechtzeitige Besetzung des Teams. Von ursprünglich neun gemeldeten Kollegen waren plötzlich nur noch fünf übrig. Dank einer superengagierten Kollegin, die augenscheinlich über eine ganze Armee an Athleten verfügt, haben wir es geschafft am Tag X vollzählig zu erscheinen. Der Name “Schweiß & Friends” bekam so eine ganz neue Bedeutung.

Getroffen haben wir uns dieses Jahr zu einer sehr unchristlichen Zeit: 7:45 Uhr. Start war um 9:20. Zugegeben, wir waren sehr sehr zeitig dran. Aber wie heißt es so schon: Vorsicht ist die Mutter des frühen Vogels. Routiniert haben wir den Check-In hinter uns gebracht, unsere Wechselzone eingerichtet und die latente Nervosität gekonnt vor der Konkurrenz verborgen. Jaja, wir haben Nerven aus Stahl und den Kampfgeist von neun zu alles entschlossenen Friends. (Anweisung der Regie: Zähne fletschen!)

Grrrrr

9:20 *Peng* – Startschuss…für die Schwimmer…Entspannung für den Rest.

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In rekordverdächtiger Zeit kamen die ersten Schwimmer aus unseren Startgruppe in die Wechselzone gerumpelt. Aber noch kein Friend in Sicht. Aber gegen Halbprofis darf man auch mal ein paar Minuten verlieren. Man kann ja nicht in allem gut sein.
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1,5km und 24 Minuten später sprintete der erste Friend zum Wechselplatz und übergab den Staffelstab. Weitere 2 Minuten später fand der zweite Transponder seinen neuen Besitzer. Doch wo blieb Gary, der dritte Schwimmer? Unruhe machte sich breit – nicht nur beim betroffenen Team. Hatte er sich verschwommen? Ist vielleicht etwas passiert? Nein, meinte Jenny. Der ist robust! Na denn. Kaum ausgesprochen, erschien er am Horizont der endlos langen Wechselzone und bald darauf bei uns. Transponder ums Bein gebunden und zur Radstrecke gespurtet.

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40km Asphalt breiteten sich vor den Radlern aus. 40km 2Rad-Spaß, bei dem ich meinen Motor mal so richtig hochdrehen konnte. Zeit: 1:00:31h! Erwähnenswert: der „Altglascontainer” in meinem Reifen, der mir einen Totalschaden im selbigen beschwerte – 800m vorm Ziel. Flicken oder Laufen war keine Option. Don Bici – der Schutzpatron der 2Radler – erkannte den Ernst der Situation und hielt schützend seine Hand über mich, und ich rumpelte in die Wechselzone. Flink wickelte sich unser Schlussmann das Staffelband ums Bein und suchte das Heil in der Fluch – nach vorn .… und mitten in die sich nähernde Mittagshitze.

Während die Läufer Erfahrungen in der “Selbstgarung” machten, trottete der Rest gen Zielbereich. Die Stimmung ist auch beim xten Mal immer wieder gigantisch. Ein Strom von Athleten, gekennzeichnet von den sportiven Strapazen, ergießt sich in den Zielkanal. Angefeuert von tausenden Zuschauer erliegen sie auf den letzten Metern dem Rausch der Endorphine. Mit dem Runner’s High im Blut sprinteten ins Ziel.

Geduldig hockten wir im Zielkanal, um mit unseren Schlussmännern die letzten Meter und damit die Neuauflage des Abenteuers „Triathlon” gemeinsam zu erleben. Kleine Kostprobe, wie das so aussieht?


Tja, und plötzlich ist alles wieder vorbei. Neben dem grandiosen Spaß, den wir alle hatten, lassen sich auch die Resultate:

Schweiß & Friends 1:
Zeit: 2:15:41
Gesamt: Platz 12 von 271
Firmenwertung (88 Staffeln): Platz 3 und somit Podium (und damit wohl die schnellste Agentur Hamburgs)

Schweiß & Friends 3
Zeit: 2:27:53
Gesamt: Platz 41
Firmenwertung: Platz 15 von 88 Firmen

Schweiß & Friends 2
Zeit: 2:35:22
Gesamt: Platz 69
Firmenwertung: Platz 28 von 88 Firmen

Es ist eben wie im richtigen Leben (eines Werbers: Spaß an der Kreation einerseits, andererseits freut man sich mit einer Kreation Erfolg zu haben).
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PS. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass sich die “Niederlage” von 2012 nicht wiederholt hat. fischerAppelt haben wir weit hinter uns gelassen :).

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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