App-geschaut: Sworkit (Pro) – Bring the pain

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Liebe Leser meines unbedeutenden Sport-Blogs, als ambitionierter Läufer, Schwimmer, Radfahrer, Triathlet, Curler und sonstiger Vertreter eine Sportart, ist uns die Bedeutung des Begriff “Stabi-Übungen” geläufig. “Stabi” oder länger gesagt “Stabilitätsübungen” sind die Basis unseres Trainings. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber zwischen uns beiden besteht eine Hass-Liebe. Hass: Es nervt einfach nur, sich (als Fitnessstudio-Muffel, der ich ja nun mal bin) kontinuierlich in den eigenen vier Wänden auf dem Boden zu wälzen, nur um die Rumpfmuskulatur auf Trab zu bringen. Liebe: Weil es im Nachhin ein sau-gutes Gefühl ist, wenn sie ihren Job machen und man dadurch effektiver schwimmen, radfahren oder laufen kann.
Auf Umwegen habe ich nun einen App entdeckt, mit der das Training ziemlich viel Spaß macht. Vor einiger Zeit bin ich nämlich auf Mashable über folgenden Artikel gestoßen: 6 Apps That Make Mornings More Manageable. Hmm, morgens besser und schneller wach werden. Das klingt doch gut. Und um den Bogen nun zum eigentlichen Gegenstand des Artikels nicht unnötig zu überspannen, komme ich nun endlich mal zum Hauptdarsteller: Sworkit – und die App hat es in sich. Sie glänzt wahrlich mit inneren, schweißtreibenden Werten. Sworkit ist aber nicht nur als App verfügbar, sondern kann auch easy über den Rechner genutzt werden. Ich finde das Training über die App aber simpler, weil man es einfach immer in der Hosentasche dabei hat: Smartphone an, App aktiviert und Schweiß Marsch!

Kosten
Neben der kostenlosen Version, steht dem geneigten Workout-Probanden auch eine Pro-Version für mickrige €0,79 bei Google play oder im Apple Appstore zum Download bereit.

106 Mal Folterspaß
Die Workouts sind thematisch bzw. nach Körperregionen untergliedert. Zu jedem Thema gibt es unterschiedliche Übungen. Insgesamt hat der Nutzer die Wahl zwischen über 108 Foltermethoden à 30 Sekunden.

  • Upper Body: 16 Übungen
  • Core Strength: 27 Übungen
  • Lower Body: 15 Übungen
  • Back Strength: 8 Übungen
  • Stretches: 18 Übungen
  • Cardio: 22 Übungen
  • Bonus: u.a. 2 Yoga Übungen

Das Training
In drei Schritten bringt man seine Muskulatur zum Schreien.

Schritt 1: Am Anfang steht die Wahl der Qual: “Strength Training” oder “Yoga, Cardio & More”. Hinter Tor 1 befindet eine schier unendliche Auswahl an Kraftübungen. Geräte? Fehlanzeige! Man arbeitet lediglich mit dem eigenen Körpergewicht. Hinter Tor 2 warten verschiedene Stretching-Workout, Cardio- & Yoga-Übungen. Man kann zwischen sehr fokussierten Übungsreihen wählen – z.B. nur für den Oberkörper oder das Ganzkörper-Programm nehmen. Namen wie “Bring The Pain”, “Boot Camp”, “Anything Goes” oder für Eilige das “7 Minute Workout” klingen nach Schmerzen und Schweiß. Top: Die Konfiguration eigener Workout-Listen.

Schritt 2: Nun ist noch die Länge der Qual festlegen: 5, 10, 15, 20, 30 ,45 und 60 Minuten stehen zur Auswahl.

Schritt 3: Bring the pain.

 

 

Gratis vs. Pro
Die Gratis Version hat per se schon eine Menge zu bieten.

  • Alle Übungen
  • Custom Workouts
  • Bilder und Video aller Übungen (sehr praktisch)
  • Kalorienzähler
  • 5 Sekunden Pause zwischen den Übungen
  • …und Features, die zukünftig erscheinen, werden ebenfalls verfügbar sein

Dann ist doch alles dabei? Wozu benötige ich denn dann noch die Pro-Version? Naja, im Grund genommen reicht die Gratis-Version. Aber es gibt ein paar Funktionen, die ich als sinnvoll erachte:

  • Akustische Ansage der Übungen
  • Stats und Ziele
  • Bonus workouts.
  • 2-10 Sekunden Pause zwischen den Übungen
  • Optionale 30 Sekunden Pause nach Workout-Blöcken

Mögen die Unterschiede marginal erscheinen, halte ich die €0,79 für ein mehr als fairen Preis des Rund-um-sorglos Pakets. Gerade die akustischen Signale erleichtern doch den Wechsel von einer Übung zu nächsten ungemein, ohne die ganze Zeit auf’s Display schauen zu müssen.

Fazit: Ich nutzte die App seit gut 2 Wochen. Anfangs hab ich den Fehler gemacht, mir alle Übungen anzutun, die mir auch gezeigt wurden. Übungen wie “V Sit-ups” und “Six Inch and Hold”, bei denen ein enormer Druck auf die unteren Lendenwirbel ausgeübt werden, fand mein Rücken gar nicht lustig. Die Folge: schmerzender statt starker Rücken. Mein Fehler. Daher hab ich mir mein eigenes Programm zusammengestellt. Jeden Tag wandel ich es ein wenig ab, damit ich auch mal den Rest der Übungen kennenlerne. Mein Fokus liegt jedoch auf der “starken Mitte”. Meist besteht mein Morgen aus 15 Minuten Kraft und zusätzlichen 5 Minuten Stretching. Sworkit erleichtert mir die konsequente und kontinierliche Ausführung der Stabi-Übungen ungemein. Das Angebot ist einfach nicht so eintönig, wie das anderer Apps: z.B. Caynax A6W oder den zahlreichen Push-ups Apps. Also…probiert’s mal aus.

 

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Schwimmt, fährt Rad und läuft!

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